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Information: Tankanlagen

Sichere und Diesellagerung in der Landwirtschaft.

Mehr Flexibilität durch mobile Tankanlagen und eigene Dieselstankstelle im landwirtschaftlichen Betrieb.

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Diesel ist in der Landwirtschaft heute eines der wichtigsten Betriebsmittel. Ohne Diesel stehen bei Traktoren oder Mähdreschern alle Räder still. In einem fortschrittlichen landwirtschaftlichen Betrieb ist für die Versorgung aller Maschinen daher stets Dieselkraftsoff in ausreichender Menge vorzuhalten. Gerade während der Ernte ist Zeit kostbar. Je nach Situation vor Ort kann eine Betankung an externen Tankstellen viel Zeit rauben, während eine Versorgung im eigenen Betrieb genau diese Zeit sparen kann.

Für viele landwirtschaftliche Betriebe ist es daher sinnvoll und vorteilhaft, Dieselkraftstoff selbst zu bevorraten, zu lagern und zu betanken. Stationäre Tankanlagen sorgen so für mehr Flexibilität und sichere Betriebsabläufe. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei heute allerdings mobile Lagertanks: Vor allem auf Großfeldern sind schwere Traktoren und Mähdrescher oft nur durch die mobile Kraftstoffversorgung effizient einsetzbar. Insbesondere die mobilen Tankanlagen müssen dabei besonders sicher und fachgerecht eingesetzt werden, um Risiken durch Leckagen zu minimieren und die Umwelt zu schützen.

Insgesamt ist auch stets zu beachten, dass Dieselkraftstoff ein Gefahrgut ist. Transport, Lagerung und Einsatz sind daher je nach Situation besonderen rechtlichen Vorgaben unterworfen. Diese sind unbedingt zu beachten. Ein Verstoß gegen die gefahrgutrechtlichen Vorschriften kann empfindliche Strafe nach sich ziehen. Da die Vorschriften regelmäßig überarbeitet und technisch und juristisch auf den neuesten Stand gebracht werden, können unsere Hinweise hier für Sie auch nur als Anhalt gesehen werden. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über den aktuellen Stand bzw. Änderungen, zum Beispiel bei Ihren regional zuständigen Behörden oder Ihrer Landwirtschaftskammer.

Was ist beim Transport von Dieselkraftstoff zu beachten?

Verfügt Ihr landwirtschaftlicher Betrieb über eine eigene Bevorratung von Dieselkraftstoff und eine eigene Tankanlage, sollten Sie die Anlieferung des Gefahrguts für Ihren Betrieb, wenn immer möglich, durch einen professionellen Lieferanten durchführen lassen. Dabei ist sichergestellt, dass die Transportvorschriften eingehalten werden und Sie dafür nicht in der Verantwortung stehen.

Soll oder muss der Kraftstoff für den eigenen Betrieb dennoch von einer Tankstelle selbst abgeholt und befördert werden, sind selbstverständlich die entsprechenden Vorschriften für den Gefahrguttransport einzuhalten. Diese sind geregelt im ADR. Die Abkürzung steht für „Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“, übersetzt: „Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“.

Wenn man als Privatperson Diesel befördert, ist man von den Vorschriften weitestgehend befreit. Nach Abschnitt 1.1.3.1. a ADR ist es erlaubt, bis zu 60 Liter je Behälter und 240 Liter je Beförderungseinheit zu transportieren, sofern diese Güter „einzelhandelsgerecht verpackt“ sind. Trotzdem muss man natürlich auch als Privatperson auf die Ladungssicherung achten, so dass die Behälter fest gesichert sind und nicht verrutschen können.

Achtung: Dies gilt aber nur für rein private Fahrten! Der Transport für die Versorgung des eigenen landwirtschaftlichen Betriebs ist in jedem Fall ein gewerblicher Transport gemäß ADR. Wird in diesem Fall die Menge von 60 Litern überschritten, gelten hier bereits die ADR-Vorschriften. Erforderlich sind dann insbesondere ein Beförderungspapier, ein 2 kg Feuerlöscher sowie die korrekte Ladungssicherung. Allerdings gelten dann wiederum bis zu einer Menge von 1000 Liter Dieselkraftstoff (bei Benzin bis 333 Liter) erleichterte Bedingungen: Die Fahrzeuge müssen noch nicht mit orangefarbenen Warntafeln gekennzeichnet sein und es ist noch keine ADR-Fahrerschulung erforderlich.

Wichtig: Dies sind nur allgemeine Hinweise. Bitte informieren Sie sich unbedingt über die aktuellen Vorschriften bei der für den Gefahrguttransport zuständigen Behörde bei Ihnen vor Ort.

Welche mobilen Tanksysteme sind für den Dieseltransport und AdBlue geeignet?

Grundsätzlich stehen Ihnen heute verschiedenste mobile Tanksysteme für Dieselkraftstoff und auch AdBlue zur Verfügung. Greifen Sie in jedem Fall auf eine derartige professionelle Lösung zurück, die über die entsprechenden sicherheitstechnischen Zulassungen im Umgang mit gewässergefährdenden Flüssigkeiten wie Diesel verfügt.

Mobile Tankanlagen unter 450 Liter Fassungsvermögen benötigen keine ADR-Zulassung und können nach der Handwerkerregelung genutzt werden. Größere Tankanlagen benötigen entsprechend eine ADR-Zulassung. Achten Sie bei der Anschaffung auch auf die praktische Einsatzfähigkeit, zum Beispiel durch einen ausreichend langen Zapfschlauch mit Automatik-Zapfpistole, leistungsfähige Pumpen sowie verschiedene Transporthalterungen, Tragegriffe, Führungen für Gurte oder integrierte Staplertaschen.

Es gibt auch mobile Tanks, die die Kombination von Dieselkraftstoff und AdBlue in einem System ermöglichen. Mobile Tanksysteme aus hochwertigem Kunststoff sind von Duraplas in Größen von 200 bis 400 Liter sowie von 600 bis 950 Liter verfügbar.

Welche stationären Tankanlagen sind für die Diesellagerung verfügbar?

Insbesondere für mittlere bis große landwirtschaftliche Betriebe ist eine eigene Versorgung mit Dieselkraftstoff über eine eigene stationäre Tankanlage fast immer sinnvoll und lohnend. Doch auch für kleinere Betriebe bietet die eigene Hoftankstelle Vorteile durch mehr Flexibilität. Kompakte Lagertanks sind daher auch schon in Größen von etwa 700 bis 1.000 Liter Fassungsvermögen erhältlich.

Für größere Mengen sind dann auch Lagertanks für mehr als 1.000 Liter verfügbar. Einzeltanks fassen in verschiedenen Größen je nach Bedarf meist bis zu 5.000 oder 6.000 Liter. Für noch größere Mengen bieten sich Kombilösungen an, bei denen mehrere Tanks zusammengestellt werden. So können Lagervolumen von weit über 10.000 Liter erreicht werden. Mehrere einzelne Tanks ermöglichen zudem die getrennte Lagerung von Sommer- und Winterdiesel.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass Lagebehälter für Dieselkraftstoff mit mehr als 1.000 Liter nach den Bestimmungen der Landesbauordnungen genehmigungspflichtig sind. Vor Inbetriebnahme sind sie durch einen Sachverständigen zu prüfen. Je nach Bauart sind regelmäßig weitere Prüfungen notwendig, insbesondere wenn die Tanks in einem Wasserschutzgebiet aufgestellt sind.

Je nach Bauart ist zudem ein Auffangraum vorzusehen. Doppelwandige Behälter benötigen in der Regel keinen zusätzlichen Auffangraum, wenn sie mit einem Leckageanzeigegerät ausgestattet sind.

Mehr über die rechtlichen Grundlagen zu Dieseltanks und mobilen Dieseltankstellen lesen Sie auch in einem unserer weiteren Beiträge!

Welchen Vorteil bietet eine Eigenverbrauchtankstelle mit weniger als 1000 Litern?

Insbesondere für kleinere und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe sind fest installierte Eigenverbrauchtankstellen attraktiv, wenn sie weniger als 1.000 Liter fassen.

Der Vorteil: Für diese Anlagen braucht beim Neubau oder auch bei einer wesentlichen Änderung bei der zuständigen Behörde keine Genehmigung eingeholt werden.

Trotzdem müssen auch hier die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. So muss zum Beispiel auch das Befüllen der Anlage selbst auf einem Abfüllplatz erfolgen, der eine ungewollte Kontamination des Bodenbereichs verhindert. Die genauen Anforderungen sind auch hier in der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) festgelegt.

Muss Diesel im Winter frostfrei gelagert werden?

Normaler Dieselkraftstoff ist kälteempfindlich, da er Paraffine enthält. Diese bilden bei Kälte Paraffinkristalle, der Kraftstoff „versulzt.“ Durch die Paraffinkristalle wird vor allem der Kraftstofffilter verstopft, so dass ein Durchfließen des Diesels zum Motor nicht mehr möglich ist.

Im Winter werden daher dem Diesel Additive zugesetzt, die die Temperaturgrenze für das Ausflocken der Paraffinkristalle weiter in den Bereich der Minusgrade verschieben. Dieser sogenannte Winterdiesel soll nach DIN EN 590 bis -20 °C einsatzfähig sein.

Problematisch ist es allerdings, wenn in der eigenen Tankanlage Sommerdiesel gelagert ist, der nur für Temperaturen von 0 °C und höher ausgelegt ist. Sind Tanklager im Außenbereich dann tieferen Temperaturen ausgesetzt, wird dieser Kraftstoff versulzen und kann nicht mehr betankt werden. Erst bei steigenden Temperaturen lösen sich die Paraffinkristalle wieder in Flüssigkeit auf.

Bei eigenen stationären oder mobilen Tankanlagen ist daher sicherzustellen, dass rechtzeitig Winterdiesel befüllt wird. Mobile Tankanlagen können zudem in der kälteren Jahreszeit möglichst geschützt in einer Halle abgestellt werden, um Tiefsttemperaturen zu vermeiden.

Mehr zum darüber, warum Diesel gefrieren kann, lesen Sie hier in einem weiteren Beitrag.

Dieselqualität sichern: Was sind die Ursachen für Dieselpest?

Dieselkraftstoff ist unverzichtbar in der Landwirtschaft und generell sind landwirtschaftliche Maschinen auch sehr robust ausgelegt. Dennoch muss auch die Qualität des Diesels stimmen: Insbesondere bei langer Lagerung kann es immer wieder zu Schlammbildung in Tanks kommen, oft auch als „Dieselpest“ bezeichnet werden.

Die Dieselpest ist eine Verunreinigung des Dieselkraftstoffs durch Mikroorganismen wie Bakterien oder Schimmelpilze, die sich in dieser Umgebung vermehren und mit der Zeit in Tanks dann einen Bioschlamm bilden. Dieser „Dieselschlamm“ kann zu Funktionsstörungen bei Dieselantrieben führen, da durch den Schlamm Filter und Treibstoffleitungen verstopft werden können. Außerdem kann es durch die Mikroorganismen und deren Stoffwechselprodukte auch zu Korrosionsschäden an Tank- und Treibstoffsystemen kommen.

Besonders häufig ist das Auftreten von Dieselpest in Maschinen und Geräten, die nur saisonal eingesetzt werden und sonst lange Stillstandzeiten haben. Vor allem, wenn der Tank nur teilweise gefüllt ist, kann der Diesel durch Kondensatbildung weiteres Wasser aufnehmen, was das Wachstum der Mikroorganismen begünstigt. Der Dieselkraftstofffilter sollte daher regelmäßig bei der Wartung entwässert werden.

Mehr darüber, ob Dieselschlamm den Motor gefährdet, erfahren Sie in einem unserer weiteren Beiträge.

Welches Material ist für Dieseltanks in der Landwirtschaft zu empfehlen?

Ob für die Lagerung von Flüssigdüngern, Pflanzenschutzmitteln, Wasser oder eben auch von Dieselkraftstoff: Im landwirtschaftlichen Betrieb sind heute Tanks für die verschiedensten Anwendungsgebiete im Einsatz.

Die herkömmliche und oft noch anzutreffende Lösung sind Stahltanks. Sie gelten als formstabil und sicher auch für brennbare und Grundwasser gefährdende Flüssigkeiten wie Diesel. Sie können oberirdisch und unterirdisch eingesetzt werden, sind jedoch auch leer schon sehr schwer, was insbesondere bei mobilen Tankanlagen ein Nachteil ist. Darüber hinaus können Stahltanks natürlich auch von Korrosion angegriffen werden. Sie sind daher regelmäßig auf Roststellen zu kontrollieren, um Leckagen zu verhindern.

Gerade ältere Stahltanks haben dann tatsächlich irgendwann „ausgedient“, denn das Risiko einer Dieselleckage sollten Sie nicht eingehen.

Bei der Modernisierung oder Erweiterung der Tankkapazitäten für Dieselkraftstoff und AdBlue sind daher heute vor allem Kunststofftanks eine sehr zweckmäßige Lösung. Sie sind heute äußerst vielseitig einsetzbar und insbesondere für mobile Tankanlagen durch ihr leichteres Gewicht von Vorteil. Kunststofftanks sind heute UV-stabil und sehr langlebig, da sie nicht korrodieren können. Schäden am Tank oder Verunreinigungen des Kraftstoffs durch Rost sind daher ausgeschlossen.

Kunststofftanks sind in verschiedensten Größen verfügbar, von mobilen Tanksystemen ab etwa 200 bis fast 1.000 Liter über kompakte stationäre Lagertank bis 1.000 Liter bis hin zu größeren Tanks und Kombilagertanks mit Fassungsvermögen von weit über 10.000 Litern.

Es gibt also gute Gründe, die für hochwertige Kunststofftanks sprechen, wie sie zum Beispiel auch von Duraplas angeboten werden.

Eigene Dieselbevorratung spart Zeit und Kosten.

Eine Dieselbevorratung für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb kann auf Dauer die innerbetrieblichen Abläufe beschleunigen und effizienter gestalten. Die flexible Versorgung durch die eigenen Vorräte spart Zeit und damit auch Kosten – zudem kann der Dieselkraftstoff vorausschauend in größerer Menge beschafft werden, wenn die Preise niedrig sind. Nutzen Sie die Schwankungen des Dieselpreises deshalb auch, um Ihre Betriebskosten zu senken.

Berechnen Sie für Ihren Betrieb ab besten auf Grundlage der in den letzten Jahren benötigten Dieselmenge, welche Dimensionierung der Tankanlage für Sie mit ausreichenden Reserven optimal ist. Je nach Größe, Bedarf und innerbetrieblicher Organisation kann es sinnvoll sein, stationäre und mobile Tankanlagen gleichzeitig zu betreiben. Insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterdiesel kann es ebenfalls lohnend sein, mindestens zwei getrennte Tanks im Einsatz zu haben. So kann zum Beispiel Sommerdiesel noch so lange wie möglich aufgebraucht werden, während Winterdiesel schon bevorratet ist.

Effiziente Dieselversorgung: Stillstand vermeiden, Betriebsabläufe optimieren!

Zusammenfassend kann man feststellen: Fortschrittliche Landwirtschaftsbetriebe brauchen auf jeden Fall eine absolut sichere Versorgung mit ausreichend Dieselkraftstoff, auch für die mobile Betankung schwerer Traktoren und Maschinen. Vor allem in der Erntezeit ist die eigene Betankung ein entscheidender Faktor für mehr Flexibilität und optimales Zeitmanagement. Und auch für viele kleinere Betriebe ist die eigene Hoftankstelle in der Praxis ein großer Vorteil, um durch die schnelle Betankung aus eigener Lagerhaltung keine Zeit zu verlieren.

Prüfen Sie in Ihrem landwirtschaftlichen Betrieb deshalb genau die Erfordernisse einer reibungslosen Dieselversorgung und greifen Sie dann auf eine moderne Tanklösung zum Beispiel von Duraplas zurück, die genau zu diesen Anforderungen passt, Abläufe optimiert sowie Zeit und Kosten sparen kann!