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Information: Wasserbehälter

Optimale Nutzung und Lagerung von Wasser.

Die Ressource Wasser ist für Ihren Agrarbetrieb ein wichtiger Erfolgsfaktor!

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Wasser ist wertvoll, Wasser ist Leben: diese bekannte „Weisheit“ gilt selbstverständlich und sogar im besonderen Maße für die Anwendung in der Landwirtschaft. Ob Ackerbau oder Viehzucht: Ohne Wasser geht es einfach nicht!

Doch nicht nur die ureigenste Verwendung des Wassers zur Bewässerung von Kulturen und zur Versorgung der Nutztiere ist für einen Betrieb relevant. Wasser wird in nicht geringen Mengen auch zur Reinigung von Anlagen und Ställen oder für die Befüllung und Reinigung von Feld- und Gebläsespritzen benötigt. Auch hier wird Wasser als unverzichtbares Element eingesetzt – gleichzeitig fällt durch die Verwendung jede Menge Waschwasser an, das in Rückhaltetanks aufgefangen und zwischengelagert werden muss.

Damit entsteht in jedem landwirtschaftlichen Betrieb im Prinzip ein eigener komplexer „Wasserkreislauf“ – von der Beschaffung des Wasser aus externer Trinkwasserzuleitung, eigenen Brunnen, Quellen oder Regenwasser über die erste Lagerung in Zisternen und Tanks, dann die eigentliche Verwendung für Tierversorgung, Bewässerung, Pflanzenschutz oder Reinigung bis hin zur Zwischenlagerung und Entsorgung von Waschwasser bzw. mit Rückständen belastetem Wasser.

Die günstige Beschaffung, die zweckmäßige Lagerung, der effiziente Einsatz und die korrekte Entsorgung der Ressource Wasser ist daher für jeden landwirtschaftlichen Betrieb ein Faktor, der für die Wettbewerbsfähigkeit und somit letztlich über Ihren wirtschaftlichen Erfolg mit verantwortlich ist.

 Lesen Sie weiter und Sie finden hier viele interessante Informationen darüber, wie Sie für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb die Nutzung und Lagerung der Grundressource Wasser optimal gestalten können.

Wasser ist für Nutztiere lebenswichtig

Für alle Nutztiere ist das Wasser ein essenziell wichtiges Futtermittel. Und insbesondere in der Milchrindhaltung hat die optimale Wasserversorgung der Tiere einen entscheidenden Einfluss auf die Milchleistung.Man sollte sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass sämtliche Prozesse im tierischen Organismus in wässrigen Lösungen ablaufen und das Wasser damit entscheidende Aufgaben übernimmt:

- Wasser als Lösungs- und Transportmittel

Die aufgenommene Nahrung wird in Wasser gelöst und transportiert, verdaut, verstoffwechselt und wieder ausgeschieden.

- Wasser ermöglicht die Aufrechterhaltung des Zelldrucks

Auch ganz allgemein hält das Wasser im Zusammenwirken mit Elektrolyten wie Natrium oder Kalium den optimalen Zelldruck im Tier aufrecht, so dass sämtliche Körperfunktionen ohne Einschränkungen ablaufen können.

- Wasser dient der Wärmeregulation

Darüber hinaus ist das Wasser unerlässlich für die Wärmeregulation des tierischen Organismus. Überschüssige Wärme wird über Verdunstung abtransportiert, was besonders in der warmen Jahreszeit für die Tiere lebensnotwendig ist.

Daraus folgt: Wasser ist für die Nutztiere lebenswichtig. Die optimale Versorgung der Tiere mit Wasser ist Grundlage für deren Wohlbefinden und damit entscheidend für Wachstum, Gesundheit, Widerstandsfähigkeit und nicht zuletzt die wirtschaftliche Leistung für Ihren Betrieb.

Wassermangel in der Nutztierversorgung vermeiden

Werden die Tiere nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann sich dies in der Gesundheit und Leistungsfähigkeit niederschlagen. Die Tiere werden Anfälliger für Krankheiten, die Futteraufnahme verringert sich und somit auch die Milchleistung oder die Zunahmen bei Jungtieren.

Die Wasserversorgung sollte daher regelmäßig kontrolliert und im optimalen Zustand gehalten werden:

  • Gutes Tier-Tränke-Verhältnis sicherstellen
  • Optimale Standorte der Tränken feststellen und richtige Tränketypen einsetzen
  • Funktionsmängel an Tränken beheben
  • Tränken sauber halten, Verschmutzungen unverzüglich entfernen
  • Wasserqualität regelmäßig prüfen

Darüber hinaus ist eine unzureichende Wasserversorgung auch ein tierschutzrechtlicher Tatbestand! Wer also am Wasser für die Tiere spart, spart definitiv am falschen Ende!

Optimale Dimensionierung der Wasserversorgung

Insbesondere bei Rindern ist der Wasserbedarf von verschiedenen Faktoren abhängig. Die wesentlichen Größen sind die Umgebungstemperatur, die Leistung – z. B. Milchleistung, Zunahme oder Trächtigkeit – die Trockenmasse des Futters und die Lebendmasse.

Für eine trockenstehende Kuh können pro Tag etwa 50 bis 70 Liter Wasser angesetzt werden. Eine Kuh in der Hochlaktation kann bei hohen Temperaturen sogar bis zu 200 Liter Wasser am Tag benötigen.

Das bedeutet: Die Gesamtleistung der Wasserversorgung muss individuell auf den Betrieb abgestimmt werden und auch Spitzenauslastungen bewältigen können:

  • Dimensionierung des Wasserverbrauchs auf den Bedarf ausrichten und Kapazitätsreserven einplanen.
  • Ausreichende Anzahl von Tränkestellen einplanen, damit unabhängig von der Anzahl der Tiere auch alle Altersgruppen und Tiere unterschiedlicher Ranghöhen stets optimal versorgt sind.
  • Jedes Haltungssystem sollte mindestens über zwei Tränkestellen verfügen, so dass auch bei Ausfall einer Tränke die Wasseraufnahme sichergestellt bleibt.
  • Die Tränken sollten gut erreichbar und nach mehreren Seiten wieder zu verlassen sein.
  • Der Wasserzufluss sollte bei großen Wiederkäuern mindestens 20 Liter/Minute betragen. Dazu ist das Leitungssystem entsprechend mit geeigneten Querschnitten und Ventilen anzulegen.

Eine Faustregel für die Anzahl der Tränkestellen bei mehr als 20 Rindern:

Anzahl der Tiere der Gruppe / 20 + 1 = Anzahl der Tränkestellen

Bei einer Herde mit 100 Rindern wären also 6 Tränkestellen vorzusehen.

Wesentliche Anforderungen an Tränken und Tränkwasser

Im täglichen Betrieb der Nutztierhaltung sollte die Tränken und das Tränkwasser wesentliche Anforderungen erfüllen, um eine jederzeit optimale Versorgung zu gewährleisten:

- Erreichbarkeit

Durch entsprechende Bauliche Maßnahmen muss eine gute Erreichbarkeit der Tränken für die Tiere sichergestellt sein. Art und Anzahl der Tränken richten sich insbesondere nach Art der Haltung und Bedarf der Tiere. Die Tränken müssen gut zugänglich und auch für rangniedere Tiere jederzeit erreichbar sein.

- Wassermenge

Es muss durch die Tränken jederzeit eine ausreichende Menge an Wasser bereitgestellt werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel im Sommer eine Milchkuh durchaus 150 Liter und mehr problemlos aufnehmen können muss. Die Nachführung frischen Wassers muss entsprechend auf diesen Bedarf ausgerichtet sein.

- Qualität

Für Tränkewasser gibt es keine genau festgelegten Vorgaben, aber Orientierungswerte, die unter den Anforderungen für Trinkwasser liegen. Trinkwasser kann daher in der Regel immer eingesetzt werden.

- Geschmack

Die Schmackhaftigkeit des Tränkwassers ist die Voraussetzung dafür, dass die Tiere ganz natürlich ausreichend Wasser und entsprechend viel Futter aufnehmen.

- Verträglichkeit

Die Qualität des Wassers zeigt sich in der Konzentration der Inhaltsstoffe sowie unerwünschter Stoffe. Sie dürfen für die Tiere und die erzeugten Lebensmittel keine Nachteilige Auswirkung haben.

- Anwendbarkeit

Das Tränkwasser sollte durch seine Eigenschaften keine Probleme an Leitungsnetz, Lagerbehältern oder der Gebäudetechnik verursachen.

Woher kann Tränkwasser bezogen werden?

Für die Nutztierversorgung kann Wasser verschiedenster Herkunft eingesetzt werden. Entscheidend sind dabei oft die Lage des landwirtschaftlichen Betriebs und die jeweiligen Bedingungen, wie die Tiere gehalten werden. Im Wesentlichen können vier „Quellen“ für die Versorgung genutzt werden:

- Öffentliches Netz der kommunalen Trinkwasserversorgung

Das Trinkwasser ist einsetzbar für Betriebe aller Art, die durch ihre Lage Zugang zur Wasserversorgung haben. Die Qualität des Wassers ist hoch.

- Betriebseigene Wasserversorgung

Eine betriebseigene Wasserversorgung ist vor allem für Einzelgehöfte oder Anlagen im Außenbereich und Weidhaltung relevant, wenn kein Anschluss an das Trinkwassernetz vorhanden ist. Bei der Qualität sind die geologischen Gegebenheiten sowie mögliche Einträge von Oberflächenwasser zu beachten. Je nach Art und Umfang der Versorgung ist eine Bevorratung in Tanks möglich.

- Oberflächenwasser

Wasser aus Fließgewässern wie Bächen und Flüssen oder stehenden Gewässern wie Teichen und Seen wird vor allem in der Weidehaltung oder auch auf Almwirtschaften genutzt. Zu beachten sind hier mögliche Einträge von Keimen/Exkrementen oder auch Kontaminierungen durch eingeleitete Abwässer.

- Regenwasser/aufgefangenes Wasser

Insbesondere Regenwasser kann einen guten Beitrag vor allem bei kleineren Tierhaltung leisten. Zu beachten sind möglicherweise luftgetragenen Emissionen, Kontamination durch die auffangenden Dachflächen oder verunreinigte Sammelsysteme. Für die Lagerung des gesammelten Regenwassers sollten geeignete Tankanlagen verwendet werden, die die Wasserqualität bewahren und zum Beispiel Algenbildung verhindern.

Tränkefässer für die Wasserversorgung im Weidebetrieb

Mobile Tränkefässer sind vor allem im Weidebetrieb notwendig, wenn in der Nähe kein Wasser in ausreichender Qualität verfügbar ist. Die Fassgrößen müssen sich dann an der Herdengröße und deren Bedarf orientieren. 50 Rinder können etwa 1500 bis 3750 Liter Wasser pro Tag verbrauchen, abhängig von der Witterung und Leistung. In der Milchkuhhaltung ist der Wasserbedarf bekanntlich noch deutlich höher. Schnelle Befüllbarkeit, einfacher Transport und ein leichtes Eigengewicht der Wasserbehälter sind unter diesen Umständen besonders wichtig im täglichen Einsatz.

Material und Qualität der Wassertanks beachten

Die Vorratstanks in der Landwirtschaft sind permanent im Einsatz und durch äußere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung oder feuchte Witterung hohen Anforderungen ausgesetzt. Es ist daher darauf zu achten, je nach Funktion die richtigen praxistauglichen Tanks einzusetzen, die langfristig einen reibungslosen Betrieb ermöglichen.

In vielen Fällen kommen auch für die Wasserlagerung noch Stahltanks zum Einsatz. Sie verfügen in der Regel über eine hohe Festigkeit, haben jedoch auch ein hohes Gewicht. Dies kann die Installation, eine notwendige Verlegung an einen anderen Einsatzort oder auch den täglichen mobilen Einsatz unnötig erschweren. Grundsätzlich erweisen sich Stahltanks mit der Zeit oft als problematisch, wenn Rost ansetzt und auf Dauer zu Leckagen oder Verunreinigungen führen kann. Gerade wenn Regenwasser auch für die Viehtränke eingesetzt werden soll, sollten diese Verunreinigungen vermieden werden.

Bei Kunststofftanks besteht diese Gefahr nicht, da Kunststoff nicht rosten kann. Eine Verunreinigung des Tränkewassers durch Rost kann also von Beginn an ausgeschlossen werden. Auch die Dauerhafte Stabilität der Kunststofftanks ist heute sehr hoch und steht den Stahltanks nicht nach. Bei größeren Behältern halten Versteifungsringe die Tanks sicher in Form und verhindern Ausdehnungen.

Stehen Kunststofftanks unter freiem Himmel, sind könnte einfallendes Licht Algenbildung ermöglichen. Hochwertige Tanks sind daher aus speziell angefertigtem Polyethylen, das die Algenbildung im Tank durch Lichteinfall wirksam verhindert.

Gerade bei größeren Betrieben ist in vielen Fällen eine mobile Verwendung von Tanks erforderlich, um die verschiedenen Einsatzorte zu versorgen. Kunststofftanks bewähren sich dann durch ihr leichtes Gewicht, so dass im Vergleich bei gleicher Belastung eine größere Menge Flüssigkeit transportiert werden kann.

Es gibt also gute Gründe, die für den Einsatz hochwertiger Kunststofftanks sprechen. Hinzu kommt, dass Kunststoff schon in der Herstellung der Tanks gut zu verarbeiten ist. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Größen und Behältervarianten, so dass Sie sehr leicht die für Ihren Betrieb passenden Behälter beschaffen können. Informieren Sie sich daher gerne über die verschiedenen Kunststofftanks von Duraplas!

Wassernutzung in der Feldbewirtschaftung

Für die generelle Wasserversorgung der Kulturen wird in der deutschen Landwirtschaft zu 99% Regenwasser genutzt, während man in südlichen Ländern verstärkt auf zusätzliche Bewässerung zurückgreifen muss.

Kosten für Wasser entstehen in der Feldwirtschaft vor allem für Frischwasser, das für Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird, wenn die entsprechenden Lösungen gemischt werden müssen, sowie für die notwendigen Reinigungsarbeiten.

Regenwasser auch für den Pflanzenschutz nutzen

Doch auch hier kann problemlos aufgefangenes Regenwasser verwendet werden. Einsetzbar sind zum Beispiel horizontale und vertikale Erdtanks von Duraplas mit Volumen von 3.000 bis 20.000 Liter zur Lagerung von Regenwasser, das für den Pflanzenschutz gesammelt wird.

In vielen landwirtschaftlichen Betrieben hat sich Regenwasser als optimal für den Pflanzenschutz erwiesen, da es einen besseren ph-Wert und eine höhere Temperatur hat als Frischwasser aus der Trinkwasserversorgung oder eigenen Brunnen.

Waschwasseranfall und Dimensionierung der Rückhaltetanks beachten

Wesentliche Arbeitsgänge, die dann entsprechend Wasserzuführung und -ablauf benötigen, sind vor allem das Befüllen, Spülen und Reinigen der Spritzen.

Aus der Anzahl der Reinigungen sowie der Wassermenge, die für die Reinigungen der Spritze eingesetzt wird, lässt sich der jährliche Anfall von Waschwasser berechnen. Der feste Füll- und Reinigungsplatz sollte entsprechend ausgelegt sein. Er muss dicht sein und über ein Gefälle mit einem Einlaufschacht verfügen, in den das Waschwasser abläuft.

Bei mobilen Füll- und Reinigungsplätzen wird das Waschwasser auf einer dichten Plane mit Überlaufschutz gesammelt und von dort in einen Rückhaltetank gepumpt. Die Reinigungsplätze sollten auf jeden Fall überdacht sein, damit bei Regen nicht zusätzlich Regenwasser aufgenommen wird.

Das aufgefangene Waschwasser muss normalerweise zunächst zwischengelagert werden. Dazu sind Rückhaltetanks mit einem Volumen vorzusehen, die bei einem Behandlungssystem die Differenz zwischen Waschwasseranfall und verdunsteter Wassermenge aufnehmen können. Wird das Wasser außerhalb des eigenen Betriebes entsorgt, kann auch ein Tankwagen oder ein Güllefass das Waschwasser zunächst aufnehmen. Muss das Waschwasser über Winter gelagert werden, muss der Tank frostsicher sein oder an einem frostgeschützten Platz gelagert werden.

In jedem Fall sollten die Tanks so beschaffen sein, dass ein Eindringen des Waschwassers in die Kanalisation, in ein Oberflächengewässer oder in eine Versickerungsanlage verhindert wird. Duraplas bietet zu diesem Zweck Tanks, die den korrosiven Eigenschaften von AHL und anderen flüssigen Düngern sowie den klimatischen Anforderungen Mitteleuropas standhalten. Sie sind schlagfest, langlebig und UV-stabilisiert und somit gut geeignet, Waschwasser aufzunehmen.

Betriebsfaktor Wasser: alle „Quellen“ erschließen und effizient nutzen!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die effiziente und praxistaugliche Wassernutzung ist ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Betriebs – egal ob in der Nutztierhaltung oder beim Ackerbau. Wasser ist damit eine sehr wichtige Stellschraube, um auf Dauer Wettbewerbsfähigkeit, Erträge und Gewinne zu erhalten und zu steigern.

Beurteilen Sie selbst genau die Erfordernisse Ihres Betriebs hinsichtlich verfügbarer Wasserherkunft, Wassermenge, erforderlicher Qualität und Entsorgung und greifen Sie auf moderne technische Lösungen zur Gewinnung, Verteilung, Aufbereitung und Lagerung zurück, zum Beispiel mit modernen Tanks von Duraplas.

Prüfen Sie regelmäßig den „Wasserkreislauf“ in Ihrem Betrieb auf Funktionalität und Verbesserungspotenzial – aber auch im Hinblick auf Verschleiß oder Störungen, um Folgeschäden zu vermeiden.